24 ottobre 2016

"Rainer Maria Rilke's 'Duino Elegies', The First Elegy, in the new English translation by Alfred Corn"

Angel of Grief i(1894) by William Wetmore Story


Rainer Maria Rilke


Duineser Elegien                                             Duino Elegies




Die erste Elegie

Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel
Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme
einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem
stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,
und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,
uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.
Und so verhalt ich mich denn und verschlucke den Lockruf
dunkelen Schluchzens. Ach, wen vermögen
wir denn zu brauchen? Engel nicht, Menschen nicht,
und die findigen Tiere merken es schon,
daß wir nicht sehr verläßlich zu Haus sind
in der gedeuteten Welt. Es bleibt uns vielleicht
irgend ein Baum an dem Abhang, daß wir ihn täglich
wiedersähen; es bleibt uns die Straße von gestern
und das verzogene Treusein einer Gewohnheit,
der es bei uns gefiel, und so blieb sie und ging nicht.
O und die Nacht, die Nacht, wenn der Wind voller Weltraum
uns am Angesicht zehrt –, wem bliebe sie nicht, die ersehnte,
sanft enttäuschende, welche dem einzelnen Herzen
mühsam bevorsteht. Ist sie den Liebenden leichter?
Ach, sie verdecken sich nur mit einander ihr Los.
Weißt du's noch nicht? Wirf aus den Armen die Leere
zu den Räumen hinzu, die wir atmen; vielleicht daß die Vögel
die erweiterte Luft fühlen mit innigerm Flug.

Ja, die Frühlinge brauchten dich wohl. Es muteten manche
Sterne dir zu, daß du sie spürtest. Es hob
sich eine Woge heran im Vergangenen, oder
da du vorüberkamst am geöffneten Fenster,
gab eine Geige sich hin. Das alles war Auftrag.
Aber bewältigtest du's? Warst du nicht immer
noch von Erwartung zerstreut, als kündigte alles
eine Geliebte dir an? (Wo willst du sie bergen,
da doch die großen fremden Gedanken bei dir
aus und ein gehn und öfters bleiben bei Nacht.)
Sehnt es dich aber, so singe die Liebenden; lange
noch nicht unsterblich genug ist ihr berühmtes Gefühl.
Jene, du neidest sie fast, Verlassenen, die du
so viel liebender fandst als die Gestillten. Beginn
immer von neuem die nie zu erreichende Preisung;
denk: es erhält sich der Held, selbst der Untergang war ihm
nur ein Vorwand, zu sein: seine letzte Geburt.
Aber die Liebenden nimmt die erschöpfte Natur
in sich zurück, als wären nicht zweimal die Kräfte,
dieses zu leisten. Hast du der Gaspara Stampa
denn genügend gedacht, daß irgend ein Mädchen,
dem der Geliebte entging, am gesteigerten Beispiel
dieser Liebenden fühlt: daß ich würde wie sie?
Sollen nicht endlich uns diese ältesten Schmerzen
fruchtbarer werden? Ist es nicht Zeit, daß wir liebend
uns vom Geliebten befrein und es bebend bestehn:
wie der Pfeil die Sehne besteht, um gesammelt im Absprung
mehr zu sein als er selbst. Denn Bleiben ist nirgends.

Stimmen, Stimmen. Höre, mein Herz, wie sonst nur
Heilige hörten: daß die der riesige Ruf
aufhob vom Boden; sie aber knieten,
Unmögliche, weiter und achtetens nicht:
So waren sie hörend. Nicht, daß du Gottes ertrügest
die Stimme, bei weitem. Aber das Wehende höre,
die ununterbrochene Nachricht, die aus Stille sich bildet.
Es rauscht jetzt von jenen jungen Toten zu dir.
Wo immer du eintratest, redete nicht in Kirchen
zu Rom und Neapel ruhig ihr Schicksal dich an?
Oder es trug eine Inschrift sich erhaben dir auf,
wie neulich die Tafel in Santa Maria Formosa.
Was sie mir wollen? leise soll ich des Unrechts
Anschein abtun, der ihrer Geister
reine Bewegung manchmal ein wenig behindert.

Freilich ist es seltsam, die Erde nicht mehr zu bewohnen,
kaum erlernte Gebräuche nicht mehr zu üben,
Rosen, und andern eigens versprechenden Dingen
nicht die Bedeutung menschlicher Zukunft zu geben;
das, was man war in unendlich ängstlichen Händen,
nicht mehr zu sein, und selbst den eigenen Namen
wegzulassen wie ein zerbrochenes Spielzeug.
Seltsam, die Wünsche nicht weiterzuwünschen. Seltsam,
alles, was sich bezog, so lose im Raume
flattern zu sehen. Und das Totsein ist mühsam
und voller Nachholn, daß man allmählich ein wenig
Ewigkeit spürt. – Aber Lebendige machen
alle den Fehler, daß sie zu stark unterscheiden.
Engel (sagt man) wüßten oft nicht, ob sie unter
Lebenden gehn oder Toten. Die ewige Strömung
reißt durch beide Bereiche alle Alter
immer mit sich und übertönt sie in beiden.

Schließlich brauchen sie uns nicht mehr, die Früheentrückten,
man entwöhnt sich des Irdischen sanft, wie man den Brüsten
milde der Mutter entwächst. Aber wir, die so große
Geheimnisse brauchen, denen aus Trauer so oft
seliger Fortschritt entspringt –: könnten wir sein ohne sie?
Ist die Sage umsonst, daß einst in der Klage um Linos
wagende erste Musik dürre Erstarrung durchdrang;
daß erst im erschrockenen Raum, dem ein beinah göttlicher Jüngling
plötzlich für immer enttrat, die Leere in jene
Schwingung geriet, die uns jetzt hinreißt und tröstet und hilft.



The First Elegy

Who, if I cried out, would ever hear me among the angels
and archangels? And even if one of them did suddenly
crush me against his chest, I would disappear, undone
by the greater strength of his being. For the beautiful is nothing other
than an onset of terror we just barely withstand,
and we’re struck with wonder at how calmly it disdains
to destroy us. Every one of the angels terrifies.
So I stand up straight, swallow, and choke back the bird-summons
that my twilight sobbing became. Oh, but who could be
expected to fill our needs? Not angels, not people,
and the alerter animals have already noticed
that we are not dependably at home
in the world as it’s been construed. Perhaps there remains for us
a tree somewhere on a hillside, one we daily see;
streets from bygone eras remain,
and the inapt fealty of a habit that so liked
living with us, it remained and never left.
Oh, and Night, Night, when a wind filled with the cosmos
browses one’s face—, for whom would it not remain, longed-for,
mildly disappointing, an arduous prospect
for the heart in solitude. Does it rest more lightly on lovers?
Alas, they only use each other as a screen to conceal their fate.
Do you still not understand? Let your arms fling absences
outward to the space we breathe in; it may well be that birds
will meet the ampler air with a flight even more heartfelt.







Yes, those early springs did need you. How many stars
have urged you to become aware of them. A wave
from long ago rose up towards you, or,
as you approached an opened window,
a violin gave itself up to you. All this was your mission.
But were you equal to it? Weren’t you constantly
distracted by anticipation, as though everything
foretold a new beloved? (What refuge can you
offer her, while all those vast, alien thoughts stray
in and out, at times staying overnight.) Still,
if yearning should come, then sing of lovers; their renowned
passion is not even close to being immortal enough.
The forsaken—you almost envy them—proved to be
much more loving than the requited. Reach again and again
toward the never fully attained goal of proclaiming their worth.
Reflect: the hero always continues on, even his dying
proved to be only a brief illusion: a last rebirth.
But lovers are reabsorbed by depleted Nature as though
her energies could never manage to form them
a second time. Have you done all you could to commemorate
Gaspara Stampa, so that any young woman abandoned
by her lover, when contemplating the high example
of this passionate person, will feel: let me become what she was?
Shouldn’t these, our oldest torments, at last become
more fruitful? Isn’t it time for us, though still loving,
to free ourselves from the beloved, and, trembling, stand firm:
as an arrow stands firm on the string, and, mustered into the rebound,
becomes more than itself. For standing still is being nowhere.











Voices, voices. Listen, heart, as before now only
the saints have listened: thus the immense summons
lifted them from the ground; but continuing
to kneel, these more than human beings never noticed:
that was their listening. Not that you could withstand
the voice of God, far from. But hear the blowing wind,
as its uninterrupted message develops out of silence.
It whispers to you now from those who died young.
Wherever you visited a church, at Rome or Naples,
didn’t their destiny serenely speak to you?
Or an inscription accord you its elevated relief
as one recently did on that tomb in Santa Maria Formosa?
What is it those dead ask of me? That I gently dispel
any implication of their being wronged, which sometimes
hinders, a little, their spirits’ limpid motion.



Granted, it’s strange no longer to live on Earth,
no more to practice customs only recently acquired,
not lending to roses and other things strikingly
auspicious a meaning for our human future;
no more to be held in relentlessly anxious hands,
as you once were, and even your own name—
to let it drop like a broken toy.
Strange not to wish any further wishes. Strange
to see all that was once interlocked fly apart
and scatter through space. And being dead is hard work,
handling a few remaining chores, so that we may at last
taste eternity. But the living all make the same
mistake: they draw too sharp a distinction.
Angels (we’re told) often didn’t know whether they were
walking among the living or the dead. The eternal current
flowing through the two domains forever sweeps along
with it all ages, which its onrush drowns out in both.








Finally, they no longer need us, those spirited away early;
they quietly wean themselves from the habit of earthly things,
much as one outgrows the mother’s tender breast. But we
who need great mysteries, we, whose grieving is so often
the source of imaginative gains—: could we truly live without them?
Is that legend no help, telling how once during the lament for Linos
a daring primal music cut through thickened apathy;
and a youth near to being a god suddenly and forever
stepped away from bewildered space, an absence turning
into that humming that sweeps us on, comforts, and supports.


[ Translated from German by Alfred Corn ]




22 luglio 2016

«Perdutamente t’amo. Un dialogare con Gino D’Ugo» di Gioacchino Pontrelli


La presente conversazione tra due artisti contemporanei prende spunto dalla mostra Perdutamente t’amo, una singola scultura di Gino D’Ugo, in corso dal 9 al 21 luglio 2016 presso lo spazio espositivo Fourteen Artellaro di Piazza Figoli 14, nel borgo lericino di Tellaro, in provincia della Spezia.

Gioacchino Pontrelli: Perché hai usato unimmagine sacra, come il sacro cuore di Gesù per Perdutamente t’amo?

Gino D’Ugo: L’immagine del cuore è spesso inflazionata e usata con esagerati sentimentalismi. L’immagine sacra fa parte della nostra cultura, storia e memoria. Volenti o no, non possiamo non tenere conto delle nostre radici culturali pur definendoci atei o poco interessati alla religione. Ci sono comportamenti, attitudini e pensieri che vengono da molto lontano.

L’utilizzo di questa icona se pur con ironia vuole far pensare a che valore ognuno di noi dà alla propria sacralità. Poter riflettere sul concetto del sacro al di là della dottrina religiosa. Intendo rivolgere quest’opera tanto alla dimensione sacra quanto a quella profana. Dualismo che spesso nell’iconografia è rappresentato in soggetti disgiunti.

Gino D'Ugo e Gioacchino Pontrelli davanti allo studio romano di Pontrelli

OK, ma parliamo di te. Non credo che affermare «perdutamente t’amo» non contenga una parte di verità: la tua verità. Sono convinto che stai facendo il gioco delle tre carte… Togliamo l’iconografia, togliamo la cultura e poi la storia e la memoria. Prendiamo: «t’amo» e «perdutamente». Che significa per te?

Diciamo che il titolo è ciò che dona ironia all’immagine, il «perdutamente» fa parte della messa in scena che unita a quello che scaturisce dal cuore crea il pathos. Nel sentimento religioso o in quello di un innamoramento i propri equilibri individuali vacillano. Ci si trova in territori inesplorati dove ragione e sentimento cercano nuovi equilibri e l’incertezza che fomenta dubbi e paure scaturisce in conflitti interiori. Il tutto fa sì che si creino nuove forme di rispetto che al di là del senso comune ti mettono in contatto con la tua controparte.

29 giugno 2016

«Orme poetiche. Intervista a Cinzia Baldazzi» di Doriano Fasoli

Undici poeti contemporanei, di differente età, estrazione e provenienza geografica, ciascuno presente con dieci poesie, introdotti da un lungo saggio critico. Questa la formula di Orme poetiche, l’antologia da poco pubblicata da Intermedia e già presentata al Salone Internazionale del Libro a Torino, oltre che in varie parti d’Italia (tra cui Paliano, Samone, prossimamente il Salento). Ne parliamo con Cinzia Baldazzi, che ne ha scritto l'introduzione. Autrice di saggi e articoli di carattere letterario, per molti anni collaboratrice fissa di quotidiani e periodici per rubriche di critica teatrale e cinematografica, è vice-direttore della rivista online di teatro, cultura e politica Scenario. Collabora da oltre vent’anni con la Rai nei programmi di intrattenimento. Vive e lavora a Roma.

Doriano Fasoli: Un’antologia di centodieci poesie di autori contemporanei poco conosciuti al grande pubblico. Perché vengono definiti «leopardisti» e non «leopardiani»?

Cinzia Baldazzi: Nessuno alla morte del poeta romantico è stato mai ritenuto o ha inteso essere «leopardiano», né avrebbe potuto accadere, come si determina in tutti i poeti che non siano semplicemente – si fa per dire – elementi di una scuola poetica globale, come ad esempio gli «ermetici» Alfonso Gatto e Piero Bigongiari. Nessuno, ovviamente, ha più scritto come Gatto e Bigongiari, per motivi che riguardano l’irripetibilità dello spazio-tempo nei campi del pensiero e della comunicazione umana. Tuttavia, il filo rosso della poesia ermetica, che unisce, ad esempio, questi due grandi autori, può far sì che di costoro esistano più o meno diretti successori, prosecutori. Ma per poeti che sono il Romanticismo, come Leopardi, o il Decadentismo, come D’Annunzio (ambedue considerati slancio creativo nato in Italia), ispirarsi a loro coincide con un’affinità subliminale o espressa che necessariamente corre per altre strade. Così il dannunzianesimo è stato forte nel Novecento, ma né Ungaretti né Montale, nella loro alternativa condizionata, possono essere considerati dannunziani.

Cosa intendiamo allora per «leopardisti»?

Partiamo dal capofila della prima generazione, ovvero Giuseppe Ungaretti, che in Orme poetiche viene ‘riproposto’, sempre con le mediazione leopardiana, dalla poesia «Saro» di Salvatore Armando Santoro. Si è parlato di molte affinità tra l’infinito leopardiano e quello ungarettiano. Leopardi ha còlto, ha intuito l'infinito spaziale, visto nella negazione della realtà fisica a cui era da sempre abituato: spazi interminati, silenzi sovrumani, quiete profondissima. Una dimensione impossibile da paragonare con quella ‘solita’, ‘abituale’. Per Ungaretti, l’assoluto cui l'uomo tende è per definizione indicibile, inesprimibile, in quanto trascende la capacità umana di espressione. Però, l’essenzialità della parola risponde all’esigenza di dare voce al mistero dell'assoluto nascosto in ogni uomo.

Dunque nel Novecento facciamo un passo avanti.

Il fluire del tempo nello spazio romantico apre la strada a quello ungarettiano e ne esce configurato in forma non misurabile, ma propria dell’uomo. Le «orme poetiche» lasciate da Ungaretti evocano un infinito una volta leopardiano, oggi leopardista: suo alle origini, ieri ungarettiano, oggi nostro. Come nella già citata «Saro» di Santoro, storia davvero leopardiana, con la chiusa dedicata a coloro i quali «aspettano ancora il dì di festa», ma con l’emblema umano dell’assenza, delle passate stagioni che tornano nel ricordo vivo, ineffabile ma adesso misurabile, perché il giovanissimo Saro sedeva con lui, con gli amici, accanto alla chiesa, e le sue siepi le aveva già valicate.

Nella tua lunga introduzione, la parte dedicata a ciascun poeta è avviata da un brano di prosa leopardiana che poi, continuando nella lettura, fa da guida, da traccia all’analisi del singolo autore.

È indubbio come esista, e la critica lo ha rilevato da tempo, una sorta di affinità elettiva in atto tra il pensiero di Giacomo Leopardi e molti poeti del nostro Novecento: Ungaretti, Montale, Bigongiari, Zanzotto, Sergio Solmi. È la cosiddetta «prima generazione» di leopardisti. Nel mio saggio introduttivo ho preso le mosse da questo «lascito» del secolo appena concluso, per leggere sotto una simile luce i poeti degli anni Duemila e identificare gli undici autori di Orme poetiche in una «seconda generazione» di leopardisti.

10 giugno 2016

«Breve nota sull'universo gender di Giancarlo Ricci» di Giovanni Sias

 

 

 

Sessualità e politica. Viaggio nell'arcipelago gender
Giancarlo Ricci
SugarCo
Milano 2016
EUR 16,80
240 pp.
ISBN: 88-71-98701-2

 

 

 

 

 

La lettura dell’ultimo lavoro di Giancarlo Ricci, Sessualità e politica (2016, SugarCo ed.), impegna in alcune riflessioni che riguardano da vicino la nostra vita nella contingenza storica, ed è anche, e forse soprattutto, occasione per trovare una via non ideologica per tentare di cogliere che cosa passa oggi a livello mediatico e dei luoghi comuni che attraversano le società del nostro tempo. Forse è questa l’indicazione contenuta nel sottotitolo del libro «Viaggio nell’arcipelago gender». E che il «gender», espressione di una libertà falsa e distorta, sia di ordine squisitamente ideologico mi sembra fuori di dubbio. Che una persona ritenga di poter scegliere il «genere» a cui appartenere benché nasca maschio o femmina, e si ritenga in potere di sovvertire tale statuto biologico ancor prima che antropologico, non può che essere frutto di un’idea di onnipotenza sostenuta dalla potenza della tecnica.

Che si tratti di ideologia lo sottolinea anche il fatto non irrilevante che in questo dibattito sociale non sembra che ci sia spazio per discutere, sia sul piano etico sia su quello scientifico: il pensiero gender, sostenuto dai programmi accademici di psicologi e sociologi (e cioè di quelle teorie che il nostro Ugo Spirito chiamava «false scienze») che ne hanno costruito l’ideologia, si presenta come indiscutibile e corre per la sua strada egemonica senza trovare ostacoli, sostenuto dalla politica e dalla falsa-scienza dei nostri tempi.

Che Giancarlo Ricci abbia voluto, con questo libro, portare il confronto sul piano del linguaggio, evitando ogni trabocchetto ideologico, è il suo merito, ed è il suo tentativo di riportare un dibattito sul piano della scienza.

Infatti, se vogliamo leggerlo dobbiamo partire dalla frase tratta da Freud e messa in esergo: «La psicanalisi non ha il compito di rendere impossibili le relazioni problematiche, ma di creare per l’Io del paziente la libertà di optare per una soluzione». Qui si trova, o almeno così a me pare, l’indirizzo per leggere in modo corretto il libro di Ricci.

La struttura del libro poi rimanda a questioni e temi che si sviluppano eminentemente sul piano linguistico. Organizzato come un dizionario prende in considerazione tutti i termini (dalla A di abuso alla V di vittimismo) che caratterizzano il linguaggio intorno a tali questioni, e se seguiamo il percorso che analizza il senso che le parole acquisiscono nell’«arcipelago gender», e più in generale nel linguaggio corrente, ci accorgiamo come tutto questo discorso su una presunta facoltà umana, che non vuole tener presente la sessualità come elemento determinato dal caso (naturale, biologico, e anche antropologico per quanto riguarda una cultura dell’umano), ma lo considera solo un elemento sociale, in cui la sessualità è pensata come scelta «libera» di un ipostatizzato e illusorio soggetto a cui la filosofia da lunghi anni (quattro secoli!) ci ha assuefatti, ci troviamo a constatare come il trionfo del narcisismo scivoli sempre più nella perversione, e che le società attuali, sul piano finanziario, tecnologico, economico e politico, attuano la perversione come espressa possibilità di dominio, di controllo e di assuefazione delle coscienze.

Qui non si tratta più di porre la questione intorno alla libertà di essere o di riconoscersi omosessuale, per esempio, ma ben peggio, di confinare l’omosessualità in una specie di enclave antroposociogiuridica per specie protette, e di dare a essa uno statuto sociale che nulla ha a che fare con quanto viene sbandierato come libertà sessuale o umana. In realtà, se grattiamo anche solo un poco l’apparenza, ci accorgiamo che non di libertà si tratta, perché un tale meccanismo di controllo, attuato sul piano tecnico e politico, comporta esattamente il suo contrario dal momento che procede dalla negazione di uno statuto simbolico dell’umano e amputa per ciascuno la possibilità di riconoscersi per ciò che è sul piano della sua nascita: nato maschio, nata femmina, destinato dal caso a essere uomo o donna. Tolto il caso che mi ha generato che cosa mi resta di una mia autentica libertà? Tolto il caso che ci ha fatto maschi o femmine non ci resta forse solo la sottomissione alla tecnica, la cui realizzazione di potenza può prevedere solo che l’uomo diventi niente più altro che «un mezzo» per accrescerla?

Ricci se ne avvede, coglie i rischi insiti nell’ideologia, e lo scrive in conclusione della sua «Introduzione»: «L’ideologia gender risulta così la punta più avanzata, ipermoderna e neoliberale di gestione e controllo della soggettività. In nome di una tecno-biologizzazione essa propone una negazione dello psichico per celebrare il trionfo narcisistico dell’Io a discapito del bene comune». E qui, «bene comune», dovrebbe essere inteso come la sessualità che concerne ciascuno e non come una ipotetica «libera scelta»; come quel processo di individuazione che ci fa uomini e donne, indipendentemente dalla «scelta» sessuale (omosessuale o eterosessuale) in cui siamo implicati nostro malgrado.

11 maggio 2016

«La Follia ritrovata. Conversazione con Giovanni Sias» di Doriano Fasoli

 

Giovanni Sias è psicoanalista. Vive e lavora a Milano, dove si occupa, in particolare, della formazione degli psicoanalisti. Studioso e teorico della psicoanalisi fa parte dell’Area Mediterranea di Psicanalisi, un collettivo di lavoro che raccoglie psicoanalisti italiani, francesi di area provenzale e occitana, e spagnoli. La sua ricerca teorica si rivolge in particolare alle strutture fondanti la pratica della psicoanalisi e alla rielaborazione costante dei principi primi della conoscenza psicoanalitica: Edipo, Mosè e il pensiero sapienziale (Presocratici e profeti), le forme di elaborazione e trasmissione della psicoanalisi (il teatro, la letteratura, l’arte) e dei suoi rapporti con il pensiero scientifico moderno. A Milano collabora con la Fondazione Humaniter istituita dalla Società Umanitaria, dove tiene un seminario sulla Cultura della psicoanalisi. Dalla Fondazione «Dino Terra» e dal Comune di Lucca è stato nominato direttore scientifico del convegno internazionale Letteratura e psicoanalisi del marzo 2012. I suoi lavori più importanti sono pubblicati in Italia e in Francia, oltre ad articoli pubblicati in inglese, spagnolo, portoghese, greco e turco. Tra i tanti si ricordano: «L’artista e la follia», in Cristaldi, Miriam (a cura di), Arte come evocazione, L’Uovo di Struzzo, Torino 1990; Inventario di psicoanalisi, Bollati Boringhieri, Torino 1997; «Clinica del ritratto», in Raimondi, Ezio (a cura di), Ritratto della poesia, Quaderni del Circolo degli Artisti di Faenza, Faenza 1998; «Nel nome del padre», Bibbia e Oriente, vol. 43, n. 210, 2001; Fuga a cinque voci. L’anima della psicanalisi e la formazione degli psicoanalisti, Antigone, Torino 2008; «logos. Il ritorno della sapienza antica nell’esperienza della psicanalisi», Kamen’, n. 34, gennaio 2009, pp. 91-131; «Il motto di spirito nei suoi rapporti con la verità», in AA.VV., Atti del Convegno internazionale di studi sull’umorismo, Lucca 6-8 aprile 2009, a cura di Daniela Marcheschi; Appunti per una nuova epistemologia. La psicanalisi, la scienza, la verità, Zona Franca, Lucca 2011; «ובד. Il ritorno della sapienza antica nell’esperienza della psicanalisi», Enthymema, n. 9, dicembre 2013, pp. 334-369; «La psicoanalisi dopo José Ortega y Gasset», Studi Ispanici, Anno 40, 2015, pp. 147-176.
La presente conversazione prende origine dall'uscita dell'ultimo libro di Sias: La Follia ritrovata. Senso e realtà dell’esperienza psicoanalitica, Alpes Italia, Roma 2016.

 

Doriano Fasoli: Come nasce il suo ultimo lavoro, dottor Sias?

Giovanni Sias: La Follia ritrovata nasce da un articolo di alcuni anni fa, scritto per il blog di un’amica cantante jazz e psicanalista, Laura Pigozzi, in cui affrontavo alcuni temi riguardanti la follia, in particolare in relazione alla musica, e a cui aggiunsi, come sintomo della moderna mentalità intorno alla follia, e in forma di elogio, un paio di pagine sull’autismo. I temi toccati erano la letteratura, in particolare in relazione al lavoro di Giuseppe Pontiggia, la filosofia, il teatro. Era comunque un articolo breve che non approfondiva in maniera sufficiente nessun aspetto. Insomma, un articolo che mi lasciava insoddisfatto, soprattutto per il suo sorvolare sui vari e tanti temi che apriva. Cosa, questa, per me un po’ particolare e fino allora estranea al mio modo di scrivere che si è sempre sviluppato in modo piuttosto omogeneo lungo un solo tema, mentre in questo libro i temi sono molti. Ma soprattutto la riflessione sulla follia, il tema dell’articolo, mi sembrava eccessivamente incompleta e inconclusa.

A riaprire la mia attenzione verso il tema del mio articolo, un paio di anni dopo, o forse anche tre, fu un articolo di un filosofo russo, Vitalij Machlin, pubblicato sulla rivista di letteratura Enthymema, dell’università Statale di Milano, dal titolo «Oltre l’interpretazione», dove l’autore, prendendo spunto dal lavoro scientifico di Bachtin, si fa portatore di una nuova proposta di dialogo fra autore e lettore. Si riaprirono così temi rilevanti del mio percorso di ricerca, come la traduzione, la lettura, il sogno e così via. Insomma i temi toccati nel libro la cui occasione di pubblicazione mi fu offerta da Doriano Fasoli per i tipi di Alpes Italia.

La scrittura restava però sul piano della domanda. Alla fine mi sono reso conto che intorno al tema centrale, la follia, e gli altri temi che in relazione si aprivano, potevo avvicinarli solo per domande; di ciò che mi ero proposto di sviluppare non riuscivo a dire nulla di conclusivo, non andavo oltre il domandarmi, oltre all’articolazione della domanda e l’accostamento dei temi trattati. Alla fine, questo piccolo libro, così diverso da tutti gli altri scritti, mi è risultato forse più soddisfacente, più libero, senza eccessive griglie interpretative che, alla fine, lasciano sempre un testo apparentemente concluso ma anche rinchiuso in un involucro di finitezza. L’apertura della domanda, invece, è resa infinita dall’assenza di risposta, di una risposta univoca. La risposta, in effetti, impedisce quel processo di conoscenza che l’interrogazione avvia. In una esperienza psicanalitica non ci sono risposte, ma una continua articolazione della domanda, spinta sempre a livelli superiori, e cioè l’articolazione della domanda è l’apertura a un’altra domanda più complessa e più impegnativa.

10 maggio 2016

«La madre», un racconto di Antonio Melillo

 

I.

La madre

la mia terra,
che fuor di sé mi serra,
vota d’amore

D. Alighieri

 

Quando accade, accogliere la morte e il dolore significherebbe non inspirare gli afrori della decomposizione? Le parole dette prima sono un autoinganno, come legate a brandelli di speranza.

***

Torcere il naso dalla pelle e dai gesti salati non era carino, ma il lenimento delle carezze era uno sforzo sul cuoio ruvido del capo scosso da un lato. Il letto, non d’una sposa, sconsacrato dalla malattia, dal corpo umiliato; il marito gli porgeva gli occhi che ricordano e s’immaginano la solitudine: i figli avevano comunque ancora una vita intera.

Qualcosa che non potesse essere orribile in quel momento non vi era; lei continuava a guardare – ad accusarmi – mentre quella maschera che l’aiutava a respirare s’impregnava di rosso come lagrime, un rantolo interminato.

Tre anni prima mi confessò il malore, le dissi di non preoccuparsi: era lo scirocco che secca la vita dal di dentro; senza sapere cosa significasse. La mattina, eccitata, mi aveva chiesto più volte di andare con lei in campagna, ricordava soltanto com’era camminare in mezzo al grano, aveva lo sguardo scintillante, una bimba; la madre le era morta in novembre e sembrava volersi ingannare con una passeggiata, interrotta, sempre un novembre, con i campi venduti e la vita possibile solo nella città del nord.

Le dissi di no, volevo correre gli amici, non contemplare, del resto non avevo ancora nulla da ricordare. Quando ritornai all’imbrunire, era in casa, sfiancata su una sedia; insistetti, come lei al mattino, ma con gli occhi sfioriti, di dirmi cosa avesse, invece mi evitava; la cena mancava sul tavolo, solo a quel punto, quasi volesse chiedere scusa, mi disse che aveva avuto un mancamento; non capii che lo stomaco la stava rigettando.

***

Forse rigettava non cibo. Se l’egoismo avesse permesso di intuire, avrei pregato, nonostante già sapessi da mia madre che la fede va a braccetto con la disperazione e che il dolore non permette di abbandonarsi al nulla.

***

La speranza, e il profumo dei cipressi.

***

Quel giorno, mia cugina piangeva come fosse la figlia ed io la sostenevo: «Giocheranno a carte in cielo con la nonna e il nonno,» sorridendo, tacendo il pianto che ara dal di dentro; mio fratello, che non si capacitò: «Che giornata di sole, non poteva essere diversamente.»

Trattenevo lezioni sull’architettura funeraria per gli zii della Francia: volevo soffrire quando gli altri avrebbero incominciato a soffrire meno.

***

La malattia, se non sapesse di morte esisterebbe?

***

La malattia è meglio del nulla?

Curata pietosamente, è morta dopo un più lungo travaglio; era questa la maledizione ad Eva per mia madre?

Quando tornava a casa, a stento, le dava fastidio l’odore del cibo, ma cucinava lo stesso, anche l’ultima volta che andò in ospedale lasciò in frigo preparato il sugo.

***

Come un terremoto disabitato, malattia e morte colpirebbero senza i sentimenti?

6 maggio 2016

«Bambini ad oltranza. Conversazione con Cristina Chiarato» di Doriano Fasoli

Cristina Chiarato è laureata in Filosofia e in Psicologia e si è specializzata presso la Scuola di formazione de «Lo Spazio Psicoanalitico» di Roma. È psicoterapeuta e per oltre trenta anni è stata psicologo dirigente in un Servizio Materno Infantile di Roma. È autrice di diversi articoli pubblicati su riviste scientifiche. Bambini ad oltranza (pubblicato in questi giorni dalle Edizioni Polìmata) è il suo primo libro.

Doriano Fasoli: Perché ha deciso di scrivere questo libro, dottoressa Chiarato?

Cristina Chiarato: Nella mia esperienza clinica ho incontrato molti genitori incerti, incastrati in dinamiche che li facevano sentire in balìa dei figli; impotenti rispetto a bambini che giudicavano ingestibili; incapaci di dare regole e confini, quando non angosciati dal sentire che la presenza del figlio è per sempre. E, di conseguenza, mi sono occupata di bambini, anche molto piccoli, confusi, rabbiosi, ‘viziati’, sempre più richiedenti, bulimici di cose, insonni. Ho ascoltato tanti adolescenti o giovani incastrati in climi famigliari fusionali che, seppure vissuti con una sensazione di protezione, in realtà privano di autonomia e da cui è molto difficile, o almeno molto complicato, uscire. Ho visto coppie che si formano, quando si riescono a formare, con legami molto precari, spesso vivendo la propria autonomia come un ‘tradimento’ rispetto alle famiglie di origine, quasi colpevoli dei propri distacchi.

Dunque ciò che mi appare, sia a livello dei singoli individui che delle coppie, e anche della società – mi riferisco alla società attuale occidentale, – è una sorta di ‘mutazione’, di cui non è possibile precisare l’origine temporale, che si esprime in vari modi, sintomi, segnali. È l’epoca, ad esempio, nella quale si tende a rallentare la crescita dei grandi e ad accelerare quella dei bambini, limando così le differenze generazionali e proponendo rapporti alla pari che generano confusione; nella quale tende a prevalere l’imperativo del godere, di un forsennato carpe diem, piuttosto che l’impegnativa costruzione dell’amore; e nella quale, quindi, prevale il rimpiazzo, la rapida sostituzione del partner, quando una coppia non funziona, anziché la riparazione del legame.

Nella quale l’agire, sempre più spesso, prende il posto del pensare, del sostare a riflettere, ‘preferendo’ lo scarico immediato di una tensione: ne sono eloquenti esempi i terrificanti fatti di cronaca che quotidianamente si presentano come una terribile e agghiacciante impossibilità a elaborare un dolore, una perdita, una separazione. Nella quale, mentre si rincorre lo smantellamento di tanti tabù, sembra al contrario rafforzarsi il tabù della separazione, vissuto come il tradimento dell’illusione di un limbo eterno in cui non si cresce. Eccoci al punto. Sono state tutte queste riflessioni scaturite dalle delineate esperienze cliniche che mi hanno indotto a scrivere e riassumere l’anima del mio scritto in tre parole: Bambini ad oltranza.

È certo che, di per sé, l’infanzia non è una malattia. Rischia, però, di diventarlo se psichicamente viene protratta ad oltranza, se si proclama una sorta di sciopero, che la stessa parola evoca, dalle ‘fatiche’ del crescere. Perché crescere è un lavoro costante, è una continua modificazione degli assetti precedenti, è l’attraversamento delle varie fasi della vita, è, fondamentalmente, l’abbandono dell’illusione onnipotente di non dover fare i conti con al separazione, il dolore, lo sforzo, l’impegno, i limiti, che troppo spesso vengono identificati con il trauma.